zum Inhalt springen

Das Orientalische Seminar

 

Das Orientalische Seminar der Universität zu Köln ist eine interdisziplinäre Einrichtung für Forschung und Lehre im Bereich der Islamwissenschaft und der Nah- und Mittelostwissenschaften. Dem Seminar sind derzeit vier Professuren zugewiesen. Außerdem sind am Seminar mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter, ein Akademischer Rat und verschiedene Lehrbeauftragte tätig.

Regionale Schwerpunkte bilden die modernen arabischen Gesellschaften, der iranische Kulturraum, die Länder Südostasiens und die Türkei. Ein weiteres Themenfeld ist der Islam in Deutschland.

In den Bachelor- und Masterstudiengängen kooperiert das Orientalische Seminar u.a. mit dem Institut für Ethnologie und der Politikwissenschaft. Die etwa 300 Studierenden erwerben ein fundiertes Wissen über kultur-, sozial- und ideengeschichtliche Entwicklungen der regionalen Schwerpunkte von der Entstehung des Islam bis zur Gegenwart. Grundlage für die qualifizierte Beschäftigung mit islamwissenschaftlichen Themen bildet das Erlernen regionaler Fremdsprachen – zur Auswahl stehen Modernes Hocharabisch, Persisch, Indonesisch und Türkisch sowie einzelne regionale Dialekte (Ägyptisch und Syrisch-Palästinensisch oder Dari). Das Studium der Sprachen und Kulturen der islamischen Welt befähigt außerdem, sich durch sozial- und kulturwissenschaftliche Zugänge und Ansätze kritisch mit religiösen, historischen, politischen und kulturellen Aspekten und Forschungsfragen der Schwerpunktregionen auseinanderzusetzen.

Der Buchbestand des Orientalischen Seminars umfasst neben der Seminarbibliothek und dem Malaiologischen Apparat zwei insbesondere fachhistorisch bedeutsame Bibliotheken: die Bibliothek der Max Freiherr von Oppenheim Stiftung sowie die Schia-Bibliothek.