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Dr. Bashar Shammout über das Werk der palästinensischen Künstler Ismail Shammout und Tamam El-Akhal

Kunst als Mittel des politischen Widerstandes

 

SO., 17.03.19, 12.00 - 15.00 Uhr

Ort: Quäker Nachbarschaftshus, Kreutzstraße 5-9 in Köln-Ehrenfeld

 

Das palästinensische Künstler-Ehepaar Ismail Shammout (1930 – 2006) und Tamam El-Akhal (* 1935) gilt als führende Erneuerer der modernen palästinensischen und arabischen Kunst. Beide haben als Jugendliche unabhängig voneinander im Jahr 1948 die Nakba, die Vertreibung aus Palästina, selbst erlebt. Während ihres Kunststudiums in Kairo lernten sie sich kennen und bestritten von da an ihren künstlerischen Werdegang gemeinsam. Ihr Schicksal und die Sehnsucht nach Rückkehr in ihre Heimat haben ihr gesamtes künstlerisches Schaffen geprägt. Ihre Kunst ist aus dem heutigen palästinensischen kollektiven Gedächtnis nicht wegzudenken.

Der Referent Bashar Shammout, Sohn des Künstler-Ehepaares, studierte Musik und Tonmeister. An der Universität Paderborn wurde er mit einer Dissertation über die digitale Erhaltung des Kulturerbes Palästinas promoviert. Er wirkte bei vielen Medienprojekten in Palästina mit, u.a. bei der Gründung des Media Instituts der Birzeit University, wo er seit vielen Jahren als Gastdozent lehrt.

Bashar Shammout wird uns das künstlerische Werk seiner Eltern nicht nur mit seinem Vortrag, sondern auch mit einigen ihrer Bilder im Original nahebringen.

Der Eintritt ist frei, Spenden an das Café Palestine Colonia wilkommen.